ZUCKERPRODUKTION
Zuckerindustrie
Brix- und Dichtemessung in Dünnsaft, Dicksaft, Kochapparaten und Kalkmilch. Die Unterseite zeigt die Prozessschritte und sieben vorhandene Einbaubeispiele.
Zur Zuckerindustrie ↗ANWENDUNGEN · LEBENSMITTELINDUSTRIE
Konzentration, Dichte und Wassergehalt direkt im Produktionsprozess erfassen.
Die Messaufgabe richtet sich nach Medium und Prozessschritt. Lernen Sie die Anwendungen des MicroSinus in der Zuckerindustrie und in der Olivenölherstellung kennen – von der Saftaufbereitung und Kristallisation bis zur Extraktion und Separation.
ZUCKERPRODUKTION
Brix- und Dichtemessung in Dünnsaft, Dicksaft, Kochapparaten und Kalkmilch. Die Unterseite zeigt die Prozessschritte und sieben vorhandene Einbaubeispiele.
Zur Zuckerindustrie ↗SPEISEÖLE
Feuchte in Olivenpaste sowie Dichte und Konzentration im Dekanter-Zulauf: Messaufgaben beim Kneten (Malaxation), bei der Dekanter-Beschickung und Extraktion.
Zur Olivenölherstellung ↗Der MicroSinus nutzt Mikrowellen-Transmission für die kontinuierliche Messung in wasserhaltigen Medien. Die Kalibrierung wird auf das Produkt, die Zielgröße und den vorgesehenen Arbeitsbereich abgestimmt. Für weitere Lebensmittel wie Molkereiprodukte oder Pasten besprechen wir die konkrete Messaufgabe mit Ihnen.
In der Lebensmittelproduktion können ähnlich bezeichnete Messgrößen unterschiedliche Fragen beantworten. In einer Zuckerlösung steht beispielsweise eine kalibrierte Brix-Angabe im Vordergrund; bei Olivenpaste können Feuchte, Feststoffkonzentration oder Dichte für den jeweiligen Prozessschritt wichtig sein. Entscheidend sind das konkrete Produkt, die betriebliche Referenz und die gewünschte Nutzung des Werts. Eine gemeinsame Prozentangabe macht Brix, Feuchte und Trockensubstanz nicht automatisch austauschbar. Die Detailseiten erläutern deshalb die Messstellen getrennt nach Anwendung.
Für die Planung beschreiben Sie den normalen Produktionsablauf und die erwarteten Produktwechsel. Nennen Sie den vorgesehenen Messbereich, die Temperatur- und Druckbedingungen sowie den verfügbaren Einbauort. Bei Pasten, Emulsionen und Suspensionen helfen Angaben zu Durchmischung, Lufteintrag und möglichen Ablagerungen. Diese Informationen werden zusammen mit der konkreten Sensoranordnung beurteilt. Anforderungen an Werkstoffe, Reinigung und Einbindung in die Anlage müssen ebenfalls für die jeweilige Ausführung abgestimmt werden.
Für eine anwendungsspezifische Kalibrierung werden Referenzproben benötigt, die die vorgesehenen Produktzustände abdecken. Halten Sie Entnahmezeit, Produktbezeichnung und Referenzverfahren fest und ordnen Sie den passenden Prozesswert zu. Zusätzliche Kontrollproben zeigen, ob die Beziehung auch außerhalb der zur Kurvenerstellung verwendeten Punkte passt. Nach einem Rezepturwechsel oder einem Umbau sollte geprüft werden, ob die bisherige Zuordnung weiterhin gilt. Für eine erste Beratung können Sie vorhandene Laborbefunde und eine Beschreibung der Messstelle beifügen.
Beschreiben Sie Ihr Lebensmittel, den Prozessschritt und die gewünschte Messgröße. Wir beraten Sie zur passenden Auslegung.